Steinach. (hk) Wieder war der Nachwuchs der Wilden Wespen am vergangenen Wochenende am erfolgreichsten. Wie bereits vor einer Woche durfte diesmal die u16 männlich Jugend nach Viechtach zum Spieltag reisen. Sie mussten gegen die Teams aus Mallersdorf und Niederviehbach ran. Starke Aufschläge und tolle Angriffe führten zu zwei ungefährdeten Siegen und zum aktuell zweiten Platz in der Bezirksliga. „Besonders gut hat mir heute unser Kapitän und Zuspieler Maximilian Aumer, sowie sein Bruder Matthias Aumer auf der Mittelblockposition gefallen“, so Trainer Wolfgang Aich.

Die erste Damenmannschaft der Wilden Wespen fuhr hochmotiviert nach Niederviehbach, um endlich wieder Punkte in der Landesliga einzufahren. Kämpferisch startete man in den ersten Satz, wobei sich ein offener Schlagabtausch entwickelte, bei dem die Steinacherinnen letztendlich mit 19:25 den Kürzeren zogen. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes ging Niederviehbach mit 0:4 in Führung. Durch variables Zuspiel von Carolin Netz-Warth und druckvolle Angriffe konnte man aber zur Satzmitte ausgleichen, bevor sich dann zunehmend Eigenfehler in der Abwehr und im Aufschlag einschlichen, welche den Satzverlust zur Folge hatten. In Satz drei bot sich ein ähnliches Bild wie zuvor und letztendlich mussten die Wespen sich 0:3 geschlagen geben. Nun gilt es im Training unter Coach Albertos Matias den Fokus auf das Minimieren der Eigenfehler und die Stabilisierung der Abwehr zu legen, um am 21. Dezember in eigener Halle wichtige Punkte einzufahren. Vor allem gegen das Schlusslicht Unterhaching muss ein Sieg her, um selbst den Tabellenkeller zu verlassen.

Mit einem überraschend kleinen Kader von nur zehn Spielerinnen machte sich die zweite Damenriege auf den Weg, um in Taufkirchen drei Punkte aufs Konto zu holen. Schnell machte sich eine weitere Überraschung bemerkbar, denn der Service der Wespen war außergewöhnlich stark und führte zu einem klaren Satzgewinn gegen den Gastgeber und Tabellenschlusslicht Taufkirchen. Annahmeschwächen im Folgesatz führten jedoch zu einem völlig unnötigen Satzverlust. Trainerin Gabi Berger motivierte ihre Mädels mit Hilfe des erfahrenen Trainerkollegen Alessandro Lombardo vom Volleyballclub C9 aus Italien. Er kennt das Team vom Trainingslager in Arco am Gardasee und gemeinsam fanden sie die richtigen Worte, denn nun überzeugten die Wespen wieder. Großen Anteil an den anschließenden Satzgewinnen hatte wieder Libera Eva Hien, der beide Coaches ein großes Lob aussprachen. In der Bezirksklasse stehen die Steinacherinnen nun auf Platz vier und erwarten in zwei Wochen zuhause den Tabellenkonkurrenten aus Eitting und den Achten Dingolfing.

Am dritten Spieltag ihrer Saison war das Team der Damen III zu Gast beim VSV Straubing. Zunächst gut gestartet konnte man sich den ersten Satz sichern. Leider gab man auch zwei Sätze leichtfertig ohne nennenswerte Gegenwehr ab, auch da man auf Grund der kleinen Halle immer wieder Probleme in der sonst sehr stabilen Annahme und dem Spielaufbau hatte. Angekommen im Tiebreak konnte man sich sogar drei Matchbälle erarbeiten – leider fehlte im letzten Moment das Quäntchen Glück und man musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Das zweite Spiel gegen Dingolfing, das man im Hinspiel noch mit 3:0 gewinnen konnte, war nach nun bereits fünf gespielten Sätzen auch eine Kraftfrage. Dank des großen Kaders konnte man hier aber auf fast allen Positionen frische Spieler einwechseln, wodurch auch Nachwuchsspielerin Lena Gmeinwieser ihren ersten Spieleinsatz bekam. Leider fand die Mannschaft hier nur schleppend ins Spiel. Auch die sonst sehr guten Aufschläge, welche in der Halle noch entscheidender gewesen wären, konnte man nicht abrufen. Nach hartem Kampf und knappem Ende musste man dieses Spiel leider mit 1:3 abgeben. Die Ausbeute beläuft sich nur auf einen Punkt. Dennoch stehen die Wespen auf Rang drei. „Nun muss die junge Mannschaft lernen auch mit dieser Situation umzugehen“, so Trainer Max Hinkel, „um am nächsten Spieltag in zwei Wochen gegen Primus Eggenfelden und den Siebten Bonbruck umso stärker aufzutreten“.

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